Yosemite Nationalpark

Nachdem wir die gestrigen Abenteuer gut überstanden und endlich eine Waschmaschine gefunden hatten, konnten wir alle Notwendigkeiten erledigen und heute Morgen ausgeschlafen und in frischen Sachen in Richtung Yosemite Nationalpark aufbrechen. Dieser gehört zu den größten Nationalparks und liegt in der Sierra Nevada -einem Hochgebirge im Westen der USA.
Unser Zugang war ein Gebirgspass, der von einem prächtigen Wasserfall flankiert wurde. Auf der Passhöhe befand sich die Kontrollstelle und eröffnete eine 150 Kilometerlange Gebirgsstraße an der wir an verschiedenen Aussichtspunkten, wie Seen und Wasserfällen stoppten. Dieser Passstraße ist in Abhängigkeit von der Intensität des Winters nur 3 – 6 Monate im Jahr befahrbar, da sie sich auf bis zu 3.000 Meter Höhe befindet und sich auf ihr bis zu 9 Meter hohe Schneewände auftürmen, die mit Radladern und Sprengladungen ab April freigeschaufelt werden. Dieser Prozess kann bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Wir sahen auf unserer Fahrt sogar noch Schneereste.
Neben diesen bemerkten wir auch Waldbrandspuren. Diese partiellen Waldbrände sind aber notwendig, um den Boden für die Saat der gigantischen Riesenbäume fruchtbar zu machen. Daher werden von der Nationalparkverwaltung ab und zu auch Feuer gelegt, um die Samen der Riesenbäume gewinnen zu können.
Der Yosemite Nationalpark entstand durch mehrere Eiszeiten. Die tiefen Flusstäler werden von hohen Granitgipfeln umrahmt, die deutliche Schabespuren der Gletschermassen aufweise. Die einzelnen Felsen lassen sich auch besteigen. Da unser Zeitkontingent allerdings begrenzt ist, haben wir nur einen gigantischen Wasserfall und einen Aussichtspunkt auf das Tal besichtigt. An dessen Kante konnte man 1.000 Meter ins Tal hinab blicken.
In unserem heutigen Besuchsort gibt es unter anderem auch Braunbären, die aber durch den Autoverkehr gefährdet sind. Um diese besser zu schützen, stehen hier Warnschilder, die ihr am Ende der Diashow sehen könnt. Wir befinden uns jetzt auf dem Weg nach San Francisco und haben dort dann etwas Ruhe, um die wohl schönste Stadt der USA besichtigen zu können.

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