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	<description>Kai aus Chemnitz bloggt</description>
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		<title>All things go, all things go (Fazit von Kai)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 18:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaigol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[33 Tage in den USA und Kanada – Zeit für ein Fazit Nach einem Monat des Reisens und über 10.000 Kilometern auf den Straßen Nordamerikas ist es Zeit ein Fazit zu ziehen. Dieses zu schreiben, ist nicht leicht, da die Reise sehr straff organisiert war – es galt so viel wie möglich in einer sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1777&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/22/all-things-go-all-things-go-fazit-von-kai/"><img src="http://img.youtube.com/vi/azGIf74ICmw/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><strong>33 Tage in den USA und Kanada – Zeit für ein Fazit</strong></p>
<p>Nach einem Monat des Reisens und über 10.000 Kilometern auf den Straßen Nordamerikas ist es Zeit ein Fazit zu ziehen. Dieses zu schreiben, ist nicht leicht, da die Reise sehr straff organisiert war – es galt so viel wie möglich in einer sehr kurzen Zeitspanne zu besuchen. Ob dies die ideale Art und Weise für einen USA Trip ist, sei einmal dahingestellt. Zum Reisen braucht man zwei Dinge: Zeit und Geld. Beides tritt leider nur selten in Kombination auf. Ich wäre liebend gerne mehr als zwei Monate durch die USA gereist, um mir so viel wie möglich anzusehen und hätte dabei jeder Sehenswürdigkeit die verdiente Aufmerksamkeit zukommen lassen. Da ich aber weder über ausreichend Geld noch über unendlich viel Zeit verfüge, wurde der Trip so geplant wie er war. Ich sehe ihn als eine Ausgangsbasis für weitere USA Reisen an, da ich jetzt weiß, wo es mir gefällt und wo nicht. Im Folgenden versuche ich das Gesehene und Erlebte in 33 Punkten zusammenzufassen:</p>
<p>1)	Die USA sind ein so großes und vielfältiges Land, dass man sie mit einer Reise nur oberflächlich erkunden kann.<br />
2)	Trotz der betonten Nähe, sind die USA und Europa sehr verschieden.<br />
3)	In den USA gibt es keine genuin amerikanische Esskultur – alles was schmeckt kommt von außerhalb.<br />
4)	Über das amerikanische Bier lege ich den Mantel des Schweigens <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
5)	Obwohl das Land über eine riesige kulturelle und natürliche Diversität verfügt, sieht es in großen Teilen erschreckend uniform aus: Hotels, Fastfoodketten, Vororte, Autobahnen und Hochhäuser sehen im Osten, Norden, in der Mitte und im Westen fast immer gleich aus. Trotzdem gibt es Unterschiede.<br />
6)	New York ist groß, aufgeregt, laut, warm und schmutzig. Chicago ist zwar auch groß, dafür aber unaufgeregter, gemütlicher und sogar grün.<br />
7)	Boston ist der einzige Platz in den USA an dem (auf unserer Reise) versucht wurde das Alte zu bewahren und Neues schonend einzubringen. In allen anderen Städten konnten wir leider keine alten Gebäude besichtigen.<br />
 <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Kanada ist nicht mit den USA zu vergleichen. Es ist ruhiger, moderner und weltoffener. Bekommt zusätzlich noch Bonuspunkte für seine Frankophonie <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
9)	Meine Top 5 Städte der Reise sind: Detroit, San Francisco, Quebec City, Ottawa und Chicago.<br />
10)	Habe ich schon erwähnt wie großartig ich Detroit finde?<br />
11)	Mit der Cable Car fährt man nur stehend auf dem Brett. Ansonsten lohnen sich die 6$ nicht <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
12)	Ich bin nicht in der Lage mein Lieblings-State-Capitol zu benennen, da ich keine großen Unterschiede feststellen konnte. Positiv anzumerken ist, dass jeder Bürger ohne Voranmeldung in die Parlamentssäle gehen durfte.<br />
13)	In manchen Bundesstaaten sind die „Landespolitiker“ keine Berufspolitiker, sondern üben einen richtigen Beruf aus. Das sollte für unsere deutschen Landesparlamente eigentlich auch eine Zugangsvoraussetzung sein.<br />
14)	Die USA bieten viele, verschiedene Naturschönheiten, mit denen teilweise sehr rücksichtslos umgegangen wird. Was sich nicht in einem Nationalpark befindet, wird nicht geschützt.<br />
15)	Im Acadia Nationalpark hat man einen fantastischen Blick auf Kreuzfahrtschiffe, die in der Bucht liegen und kann hervorragende Meeresfrüchte essen.<br />
16)	Der nordöstliche Atlantik eignet sich eher zum Eisbaden als zum entspannten schwimmen.<br />
17)	Der Pazifik bei San Francisco hat dagegen eine tödliche Brandung und erweist sich somit eher nicht als Urlaubsparadies.<br />
18)	In der Wüste regnet es durchschnittlich einmal pro Jahr – genau an dem Tag an dem wir dorthin kommen.<br />
19)	Im Death Valley ist es drückend heiß und beängstigend ruhig. Zum Glück hatten wir ein Auto mit genügend Benzin und Wasser dabei.<br />
20)	Die Steinbögen im Arches Nationalpark sind beeindruckend, leider der Verwitterung ausgesetzt und könnten bei unserem nächsten Besuch schon zusammengestürzt sein. Noch beeindruckender war mein Sonnenbrand, der die Farbe der Steine annahm.<br />
21)	Wir haben in keinem Nationalpark einen Bären gesehen. Damit bleibt ein Ziel für die nächste Reise.<br />
22)	Wo wir im Grand Canyon waren. Achtet auf den Titel des Videos. Unser Vater scheint auch nicht aufgepasst zu haben <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  <span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/22/all-things-go-all-things-go-fazit-von-kai/"><img src="http://img.youtube.com/vi/EECwhaIzXYs/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
23)	Wo wir im Zion Nationalpark beim nächsten Mal unbedingt hochlaufen müssen: <span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/22/all-things-go-all-things-go-fazit-von-kai/"><img src="http://img.youtube.com/vi/4CIN-N5cNwk/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
24)	Kinderkarussells können auf 330 Meter Höhe für ein unglaubliches Magenkribbeln sorgen.<br />
25)	Das Casino gewinnt immer.<br />
26)	400 Dollar trocknen nicht in der Mikrowelle – sie verkohlen nur!<br />
27)	1.000 Kilometer kann man auch in Amerika an einem Tag fahren. Das wird nur dann nicht ermüdend, wenn der Sheriff für Unterhaltung sorgt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
28)	Wer schon immer mal mit dem Auto auf den Friedhof wollte (aber nicht im Leichenwagen), sollte einen Abstecher zum Grab Lincolns machen.<br />
29)	Die interessantesten Einblicke in das Leben der Städte und ihrer Bewohner gewinnt man durch Couchsurfer.<br />
30)	Kanadier regieren positiver und schneller als Amerikaner auf Couchanfragen.<br />
31)	Nach dem Regen müssen Schuhe getrocknet werden, bevor man sie in den Koffer steckt, ansonsten riechen sie wie ein französischer Weichkäse und sind somit ein Fall für die Tonne.<br />
32)	2 von 4,5 Wochen mit Niels im Doppelbett sind mehr als genug für mein restliches Leben <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
33)	Ich habe keine Minute dieses Trips bereut und würde ihn, wenn ich die Möglichkeit hätte und zum ersten Mal in die USA führe, genauso wiederholen. Es war anstrengend aber auch aufschlussreich, sensationell und schön. Danke!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kaigol.wordpress.com/1777/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kaigol.wordpress.com/1777/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1777&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Von SFO nach Chicago</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 23:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niegol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Kai sich lieber darauf beschränkt hat, kleine Verkehrsdelikte zu verpetzen, bin ich wieder an der Reihe zu bloggen. Seit Francisco ist nicht all zu viel passiert, weshalb ich die Tage zusammenfasse. Die meiste Zeit während der letzten Tage befanden wir uns im Auto, weil wir irgend wie die 3400 km bis nach Chicago überwinden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1772&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil Kai sich lieber darauf beschränkt hat, kleine Verkehrsdelikte zu verpetzen, bin ich wieder an der Reihe zu bloggen. Seit Francisco ist nicht all zu viel passiert, weshalb ich die Tage zusammenfasse. Die meiste Zeit während der letzten Tage befanden wir uns im Auto, weil wir irgend wie die 3400 km bis nach Chicago überwinden mussten. Auf unserem Weg kamen wir bei mehreren State Capitols vorbei (Sacramento, Salt Lake City, Cheyenne, Des Moine), sahen den Mormonentempel, die Geschwindigkeitsstrecke auf dem Salt Lake (zumindest aus der Ferne) und passierten den Mississippi. Eigentlich war geplant, einen Abstecher bei den Präsidentenköpfen im Mount Rushmore einzulegen. Für diesen Abstecher hätten wir allerdings 11h reine Fahrzeit einplanen können. Das war uns dann doch zu viel und wir haben die Route kurzfristig geändert, so dass wir etwas eher in Chicago ankommen und einigermaßen erholt in den Flieger steigen können.</p>
<p>Wie Kai schon angedeutet hat, haben wir auch in Reno übernachtet. Reno liegt im Bundesstaat Nevada und unterhält sich hauptsächlich vom Glücksspiel. Im Prinzip sieht die Stadt aus wie Las Vegas, bloß kleiner, mit weniger Glitzer und nicht ganz so verschwenderisch. Das Hotel hatte eine eigene kleine Poolanlage, in der wir bei 30°C in der Sonne liegen und uns erholen konnten. Am Abend haben Kai und ich noch mal unser Glück im Casino probiert. Nachdem wir das verbrannte Geld nach einigen skeptischen Blicken erfolgreich getauscht haben („das Schwarzgeld gewaschen“)  konnte es losgehen. Weil man den Automaten nicht trauen kann, setzten wir uns wieder an den Roulettetisch. Im Gegensatz zum Rio in Las Vegas lag hier der Mindesteinsatz bei 5$, was für uns arme Studenten sehr  angenehm war. Nachdem ich anfangs mehrmals hintereinander den Einsatz mit schwarz verdoppeln konnte, begann ich wieder alles zu verlieren und kam schnell ins Minus. Kai hatte glaube ich nur verloren und den ganzen Abend Pech. Jedenfalls hab ich dann einfach 5$ auf ein 6er Feld Gesetzt, die richtige Zahl mit abgedeckt und 30 $ gewonnen. Eigentlich hätte ich aufhören müssen, aber ich habe noch paar Dollar verloren. Lustig waren auch unsere Mitspieler. Rechts von uns saß ein Paar. Der Mann hat zunächst 100$ eingezahlt und angefangen zu setzen. Danach wollte seine angetrunkene Begleiterin auch setzen und hat von ihm eigene 100$ erhalten. Wir hatten uns schon in Las Vegas gewundert, warum die Amerikaner immer nur auf Zahlen setzen und kaum auf die Farben. Die Dame rechts von mir meinte bloß zwischendurch, dass sie gar nicht weiß, was die Felder außerhalb der Zahlen bedeuten, setzte aber munter weiter ihre Chips. Auch nicht schlecht war ein junger Mann links von uns, der gleich 200$ auf Schwarz gesetzt hat. Dummerweise kam Rot, aber er hatte anscheinend noch Geld übrig. Nachdem wir beim Roulette bedient waren (ich sogar im positiven Sinne^^) gingen wir zum Würfeltisch. Ich habe mir die Regeln vom Croupier mit asiatischem Akzent erklären lassen, aber nichts verstanden. Deswegen haben wir uns aufs Zuschauen beschränkt und die Leute mit den vielen 100$ Scheinen beobachtet. Als wir davon genug hatten, ging es zum mathematisch fairsten Spiel &#8211; Black Jack. Dort saß ich mit zwei weiteren Herren und deren Kumpel der zwischendurch immer mal wieder mit eingestiegen ist. Die Stimmung am Tisch war gut, der Croupier hat nett geplaudert und ich habe insgesamt 20$ gewonnen. Der Croupier und die anderen Spieler haben mir auch in einigen Situationen Tipps gegeben, mit denen ich den Gewinn erhöhen konnte. Am Ende des Abends hatte ich 35$ gewonnen und Kai alles verloren.</p>
<p>Das wird zunächst erst mal der letzte Blogeintrag von mir sein. Kai und ich werden beide ein eigenes Fazit schreiben (in meinem wird stehen wie anstrengend es ist mit Kai zu reisen *SCHERZ*) und diese die nächsten Tage einstellen. Ich bedanke mich schon mal für das fleißige Lesen und hoffe ihr konntet einen Einblick von unseren Erlebnissen gewinnen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kaigol.wordpress.com/1772/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kaigol.wordpress.com/1772/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1772&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Auf den Straßen von Nebraska</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 03:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaigol</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollen unsere Autofahrten ja unter uns bleiben, aber der heutige Tag änderte einiges. So muss ich meiner Chronistenpflicht treu bleiben und kurz berichten. In Amerika gibt es ja für uns Deutsche ungewohnte Dinge. Eine der schlimmsten Einschränkungen stellt das Tempolimit auf den Autobahnen dar. Während die eine Fraktion unserer Reiseleiter zur Vorsicht mahnt, wähnte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1769&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/21/auf-den-strasen-von-nebraska/"><img src="http://img.youtube.com/vi/10qLYy6hiFQ/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Eigentlich sollen unsere Autofahrten ja unter uns bleiben, aber der heutige Tag änderte einiges. So muss ich meiner Chronistenpflicht treu bleiben und kurz berichten.<br />
In Amerika gibt es ja für uns Deutsche ungewohnte Dinge. Eine der schlimmsten Einschränkungen stellt das Tempolimit auf den Autobahnen dar. Während die eine Fraktion unserer Reiseleiter zur Vorsicht mahnt, wähnte sich die andere Seite bisher in Sicherheit und gab munter Gas. Da wir heute 1.000km fahren mussten, war dies eigentlich ein guter Gedanke. Bedauerlicherweise sah das ein Sheriff anders. Denn plötzlich blinkten hinter uns blau-rote Sirenenlichter und wir stoppten auf der Autobahn mitten in Nebraska. Dort erklärte der diensthabende Polizeibeamte, dass wir in einer 75 Meilen Zone mit 96 Meilen gemessen wurden (im 120er Bereich sind wir 155 gefahren). Da unser Reiseleiter ein aufmerksamer <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,781238,00.html">Spiegelonline</a> Leser ist, befürchtete er schon die gesamte Reise das schlimmste &#8211; einen Besuch im Knast und mahnte dies bei jeder Fahrt bildhaft an. Wir hatten zwar noch nicht die Nummer der deutschen Botschaft herausgesucht, aber immerhin schon Wasser und eine frische Unterhose bereitgelegt, als der Polizeibeamte den Delinquenten ins sein Auto abführte. Das Glück im Unglück war, dass die Gesetze in Nebraska nicht ganz so streng sind und der Raser mit einer Strafe von 125$ plus 48$ Verwaltungsgebühr davonkam. Danach war es im Auto relativ ruhig und wir fuhren genau nach Tempolimit.<br />
Bis zum nächsten Urlaub, werden sich wohl alle Fahrer an das Tempolimit halten. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>p.s. Interessant ist, dass der Sheriff uns bei Meile 100 gemessen hat. Wir wurden allerdings erst bei Meile 113 gestoppt. Daher kam die Ausrede: &#8222;Ich habe nicht auf den Tacho geschaut&#8220; nicht ganz so gut an. Der Polizist musste ziemlich rasen, um uns überhaupt einzuholen. </p>
<p>p.p.s. Morgen wird Niels noch berichten wie er das Casino in Reno abgezockt hat und wir werden beide in den nächsten Tagen noch ein Fazit des Urlaubs ziehen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kaigol.wordpress.com/1769/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kaigol.wordpress.com/1769/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1769&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bilder SFO</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 14:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niegol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollte diesmal einfach paar Bilder selektieren und nicht das ganze Verzeichnis hochladen. Die wenigen Bilder zeigen für mich besondere Eindrücke, sind aber auch nur ein Auszug gewesen. Weil das Internet hier einigermaßen flott ist, lade ich einfach den Rest auch hoch.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1541&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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		<title>San Francisco (SFO)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 04:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niegol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 5400 km Luftlinie und 25 Tagen haben wir die USA ein mal durchquert und unser westlichstes Ziel erreicht. San Francisco, wie viele sagen die schönste Stadt der USA, wird im Osten vom Pazifik und im Westen von der  San Francisco Bay umgeben. Die Stadt erreicht man von Süden, von Norden über die Golden Gate [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1516&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 5400 km Luftlinie und 25 Tagen haben wir die USA ein mal durchquert und unser westlichstes Ziel erreicht. San Francisco, wie viele sagen die schönste Stadt der USA, wird im Osten vom Pazifik und im Westen von der  San Francisco Bay umgeben. Die Stadt erreicht man von Süden, von Norden über die Golden Gate Bridge oder von Osten über die Bay Bridge. Obwohl im Sonnenstaat Kalifornien gelegen, wird das Klima in SFO vom Pazifik bestimmt. Es ist nicht ungewöhnlich innerhalb eines Tages mehrere Wechsel von Sonnenschein und Nebel zu erleben. Besonders letzterer setzt sich gerne bei den Aussichtspunkten über der Stadt fest.</p>
<p>Unsere Stadtbesichtigung begann mit der Golden Gate Bridge, das heißt wir wollten dort starten. Leider hatten wir einen nebligen Tag erwischt und die Brücke war vormittags komplett von Nebel umhüllt. Also fuhren wir nach Downtown, stellten das Auto ab und gingen zur Cabel Car Bahn. Diese historische Straßenbahn wird von einem Seil, was unter der Straße läuft, gezogen. Das Einhängen ins Seil und das Bremsen muss vom Bahnführer durch das Umlegen großer Hebel umgesetzt werden. Weil wir nicht die einzigen Passagiere waren, die mitfahren wollten, mussten wir uns erst mal eine halbe Stunde anstellen. Die Zeit wurde aber durch mehrere findige Straßenkünstler vertrieben, die direkt neben der Schlange auftraten. Als wir endlich zusteigen durften, musste alles ganz schnell gehen und es gab nur noch Plätze auf der Außenschwelle. Ein Stück aus der Bahn heraushängend ging es die steilen Straßen SFOs entlang bis zu Fisherman’s Wharf. Das war schon ein besonderes Erlebnis, wenn man manchmal nur knapp am Verkehr vorbeigefahren ist und eine andere Bahn entgegenkam.</p>
<p>Am Fisherman’s Wharf sind wir die Piers entlang gelaufen und haben auf Alcatraz und Downtown geschaut. Vor Pier 39 tummelten sich auf ein mal mehrere Robben auf einem kleinen Dock. Eine Robbe hatte es sich sogar auf dem Heck einer Yacht gemütlich gemacht. Am Pier haben wir dann ganz lecker frischen Fisch gegessen. Im Anschluss sind wir mit Bahn und Cable Car zurück zum Parkhaus gefahren und haben noch einen Zwischenstopp in China Town eingelegt. Das China Town in SFO ist ganz anders, als das in NY. Die Straßen sind behangen mit chinesischen Lampen und Zierbändern und überall gibt es Läden für die Touristen. Es entspricht genau dem Bild eines China Towns, wie man es im Fernsehen immer sieht. Bevor wir zurück zum Auto liefen, waren wir noch kurz Schuhe im „Sketchers“ kaufen. Hatten wir schon erwähnt, dass wir beide jeweils 50-70 € in den Sand gesetzt haben, in dem wir nach Montreal unsere Straßenschuhe vergammeln lassen haben?^^ Jedenfalls gab es für uns beide schicke, neue Treter guter Qualität, die jeweils nur 33 € gekostet haben.</p>
<p>Weil sich der Himmel inzwischen etwas aufgezogen hatte, beschlossen wir noch mal zur Golden Gate Bridge zu fahren und diesmal wurden wir belohnt. Wir überquerten die berühmte rote Hängebrücke einmal und konnten auf der anderen Seite von einer Insel aus auf Downtown blicken. Danach fuhren wir zu einer Mall, kamen dabei aber an einem Soldatenfriedhof vorbei. Dieser war riesig, gut gepflegt und besaß eine gewisse Schönheit mit seinen tausenden gleichmäßig gesetzten weißen Grabsteinen. Allerdings wird einem dort auch bewusst, wie viele junge Männer in Kriegen ihr Leben ließen. Nachdem wir uns anschließen davon überzeugt haben, dass es auch im Denny’s in SFO schmeckt, war der erste Tag vorbei.</p>
<p>Tag 2 in SFO sah schon mal viel fröhlicher aus, als der Vortag, weil kein Nebel zu sehen war. Wir starteten diesmal beim Rathaus, welches wie ein State Capitol aussieht, bloß etwas größer ist. Von Innen sieht es noch eindrucksvoller aus. Das Motiv scheint sehr beliebt zu sein, weil wir alleine in 30 Minuten mehrere Traupaare gesehen haben, die sich an ihrem besonderen Tag im Rathaus ablichten lassen wollten. Nach dem Rathaus sind wir zur Lombard Street am Russian Hill gefahren. An dieser Stelle schlängelt sich die Straße einen steilen Anstieg hinab und wird von wunderschönen Häusern und Blumen umrahmt. Anschließend sind wir zum Coit Tower gefahren, um das gute Wetter auszunutzen und über die Stadt zu schauen. Danach sind wir zu Pier 14, von wo aus wir auf die Bay Bridge und Downtown von der Küste aus schauen konnten. Am Ende des Piers standen zwei Angler, die mehrere Angeln im Wasser hatten. Kurz nach dem wir ankamen, zog der eine Angler auf einmal einen kleinen Katzenhai aus dem Wasser und legte ihn in aller Ruhe auf dem Pier ab. Der Hai wackelte mit der Flosse hin und her und blieb schließlich ruhig liegen. Trotzdem hielten wir Abstand von seinem Maul, was auch gut so war. Als der Angler eine Schnur an die Schwanzflosse band, um den Hai ins Wasser zu lassen und ihn frisch zu halten, bewegte der sich plötzlich wieder und versuchte zu beißen. Nach diesem kleinen Erlebnis sind wir essen gegangen, natürlich am Wasser und es gab wieder lecker fisch. Zwar stand kein Katzenhai auf der Karte, aber mein Schwertfisch hat auch sehr gut geschmeckt.</p>
<p>Danach schlenderten wir durch Castro, das Schwulenviertel, fuhren zum Alamopark, wo sehr schöne Holzhäuser stehen und man einen ganz berühmten Blick auf die Stadt hat und beendeten unsere Stadtbesichtigung auf den Twin Peaks. Nach den zwei Tagen haben wir viel von SFO gesehen und ich kann verstehen, warum viele sagen, SFO wäre die schönste Stadt der USA. Auf meiner persönlichen Rangliste liegt SFO trotzdem ganz knapp hinter Boston. Die nächsten Tage werden wir den ganzen Weg zurück nach Chicago reisen und außer State Capitols, einem Mormonentempel und Mt Rushmore nichts viel sehen. Morgen sind wir in Reno und verzocken das letzte verbrannte Geld.</p>
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		<title>Yosemite Nationalpark</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 03:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaigol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir die gestrigen Abenteuer gut überstanden und endlich eine Waschmaschine gefunden hatten, konnten wir alle Notwendigkeiten erledigen und heute Morgen ausgeschlafen und in frischen Sachen in Richtung Yosemite Nationalpark aufbrechen. Dieser gehört zu den größten Nationalparks und liegt in der Sierra Nevada -einem Hochgebirge im Westen der USA. Unser Zugang war ein Gebirgspass, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1467&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Nachdem wir die gestrigen Abenteuer gut überstanden und endlich eine Waschmaschine gefunden hatten, konnten wir alle Notwendigkeiten erledigen und heute Morgen ausgeschlafen und in frischen Sachen in Richtung Yosemite Nationalpark aufbrechen. Dieser gehört zu den größten Nationalparks und liegt in der Sierra Nevada -einem Hochgebirge im Westen der USA.<br />
Unser Zugang war ein Gebirgspass, der von einem prächtigen Wasserfall flankiert wurde. Auf der Passhöhe befand sich die Kontrollstelle und eröffnete eine 150 Kilometerlange Gebirgsstraße an der wir an verschiedenen Aussichtspunkten, wie Seen und Wasserfällen stoppten. Dieser Passstraße ist in Abhängigkeit von der Intensität des Winters nur 3 – 6 Monate im Jahr befahrbar, da sie sich auf bis zu 3.000 Meter Höhe befindet und sich auf ihr bis zu 9 Meter hohe Schneewände auftürmen, die mit Radladern und Sprengladungen ab April freigeschaufelt werden. Dieser Prozess kann bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Wir sahen auf unserer Fahrt sogar noch Schneereste.<br />
Neben diesen bemerkten wir auch Waldbrandspuren. Diese partiellen Waldbrände sind aber notwendig, um den Boden für die Saat der gigantischen Riesenbäume fruchtbar zu machen. Daher werden von der Nationalparkverwaltung ab und zu auch Feuer gelegt, um die Samen der Riesenbäume gewinnen zu können.<br />
Der Yosemite Nationalpark entstand durch mehrere Eiszeiten. Die tiefen Flusstäler werden von hohen Granitgipfeln umrahmt, die deutliche Schabespuren der Gletschermassen aufweise. Die einzelnen Felsen lassen sich auch besteigen. Da unser Zeitkontingent allerdings begrenzt ist, haben wir nur einen gigantischen Wasserfall und einen Aussichtspunkt auf das Tal besichtigt. An dessen Kante konnte man 1.000 Meter ins Tal hinab blicken.<br />
In unserem heutigen Besuchsort gibt es unter anderem auch Braunbären, die aber durch den Autoverkehr gefährdet sind. Um diese besser zu schützen, stehen hier Warnschilder, die ihr am Ende der Diashow sehen könnt. Wir befinden uns jetzt auf dem Weg nach San Francisco und haben dort dann etwas Ruhe, um die wohl schönste Stadt der USA besichtigen zu können.<br />
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		<title>Las Vegas, Death Valley</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niegol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Viva Las Vegas ! Die Stadt der Sünde begrüßte uns bei blauem Himmel und Sonnenschein. Wir kamen ca. 14 Uhr an. Die Stadt scheint zu dieser Zeit noch zu schlafen, weil man weder von den zahlreichen Leuchtreklamen geblendet wird noch überfüllte Fußwege vorfindet. Generell ist von Montag bis Donnerstag nicht so viel los (die Stadt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1416&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viva Las Vegas !</p>
<p>Die Stadt der Sünde begrüßte uns bei blauem Himmel und Sonnenschein. Wir kamen ca. 14 Uhr an. Die Stadt scheint zu dieser Zeit noch zu schlafen, weil man weder von den zahlreichen Leuchtreklamen geblendet wird noch überfüllte Fußwege vorfindet. Generell ist von Montag bis Donnerstag nicht so viel los (die Stadt ist trotzdem sehr gut besucht) wie am Wochenende. Deutlich merkt man das daran, dass wir unser Zimmer im 4 Sterne Hotel „Rio“ für 35$ !!! die Nacht bekommen haben. Am Wochenende zahlt man dafür schnell das vierfache. Das Hotel war im Übrigen Austragungsort der WSOP 2011.</p>
<p>Das Hotel bestand aus 2 Gebäuden, die insgesamt 2500 Zimmer besaßen. Zwischen den Gebäuden lag die Poolanlage bestehend aus 3 großen Becken mit den Wassertemperaturen pisswarm, warm und angenehm kühl sowie mehreren Hot Tubs. Nach den Strapazen des Vortages konnten wir uns erst mal entspannen und Kraft für den Abend tanken.</p>
<p>Wie bei wahrscheinlich jedem Hotel in Las Vegas befand sich im  Erdgeschoss des „Rio“ ein Casino mit zahlreichen Spielautomaten und Spieltischen. Das schöne bei den Hotels ist, dass man, um zu seinen Zimmern zu gelangen immer einmal durch das Casino durchlaufen muss und am besten gleich etwas Geld dort lässt (In Las Vegas kann man immer und überall „Geld lassen“. Überall stehen Geldautomaten und genauso kann man überall Geld für alles mögliche ausgeben.). Nach dem Baden sind Kai und ich mal kurz runter und hatten jeder 20$ dabei. Weil ich den Automaten nicht traue, kam für uns nur das klassische Roulette am Tisch in Frage. Dummerweise beträgt dort der Mindesteinsatz 10$. Es kam mir schon etwas komisch vor, als wir mit unseren 2 kleinen Chips Stapeln neben den Leuten mit viel mehr Chips am Tisch saßen. Aber für den Croupier war es kein Problem. Das Ende vom Lied war natürlich, dass wir beide alles verloren haben, obwohl ich kurzzeitig 10$ im Plus war. Zur gleichen Zeit wurde ein Film oder eine Serie in unserem Casino gedreht. Für die Film Crew wurde ein Teil des Casinos abgesperrt. Allerdings durfte man ohne Probleme am Set vorbeilaufen und hatte eine kleine Chance im Hintergrund in einer der Szenen aufzutauchen. Die Szenen, die wir gesehen haben, waren sehr kurz, wurden aber lange vorbereitet. Da sieht man mal, welcher Aufwand mittlerweile für so kleine Aufnahmen betrieben wird.</p>
<p>Nachdem wir die statistische Tatsache, dass die Bank immer gewinnt, bestätigt haben, ging es los die Stadt bei Nacht zu besichtigen. Dazu fuhren wir zunächst zum MGM, einem der ersten und größten Hotels/Casinos. Dort stiegen wir in die Monorail, einer alten Magnetschwebebahn, dem schnellsten Fortbewegungsmittel durch die Innenstadt, und fuhren zum Stratosphere Tower. Auf diesem Fernsehturm befinden sich sowohl eine Aussichtsplattform mit wunderschönem Blick über Las Vegas, sowie mehrere Adrenalin ausschüttende Attraktionen. Mit einem Kombiticket konnten wir bei Insanity, X-Scream und Big Shot mitfahren und uns über ein unvergleichliches Erlebnis freuen. In 330m Höhe fuhren wir im Karussell über dem Abgrund, rasten auf einer Wippe dem Erdboden entgegen und stoppten nur kurz vor dem Ende der Wippe und wurden bei einem Freier Fall Turm in die Höhe geschossen. Für sich alleine klingen diese Attraktionen nicht spektakulär. Auf 330m Höhe steigt der Adrenalinfaktor aber um ein Vielfaches und ich habe jetzt noch das „Oh Gott“ von Kai in den Ohren. Sehr schön waren auch die Fotos, die bei jeder Fahrt geschossen worden. Hätten die nicht unverschämte 20$ gekostet, hätte ich mir einen Abzug vom Big Shot gekauft, in dem sich Kai mit Angst verzerrtem Gesicht festhält.</p>
<p>Wieder unten angekommen, sind wir den ganzen Weg zum MGM über den Strip zurückgelaufen. Der Strip ist die Straße in Las Vegas, in der alle berühmten Hotels und Party Locations liegen. Obwohl nur Montag war, war der Fußweg gut gefüllt. Überall leuchteten die Reklamen der Hotels, Mexikaner versuchten einen in die Stripclubs zu locken und es gab sehr schöne Shows (wie  die Wassershow vorm Bellagio) zu sehen. Hotels wie das Venetian lassen sich nicht lumpen und bauen kurzerhand ihre Vorbilder originalgetreu nach. Die Außen- und Inneneinrichtungen sind sehr schick und prunkvoll und schön anzusehen. Wieder am MGM angekommen, sind wir zurück ins Rio gefahren und nach beinahe 6h ins Bett gefallen.</p>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir in Las Vegas zunächst durch ein starkes Unwetter Richtung Death Valley. Im heißesten National Park der USA gab es bei angenehmen 35 bis 40 °C interessante Felsfalten, einen großen Salzsee sowie schicke Farbspiele zu sehen. Wir hatten wirklich Glück, dass die Sonne von Wolken bedeckt war und wir so am Badwater Lake ca. 80m unter NN ein Stück laufen konnten. Bei Sonnenschein steigen die Temperaturen dort schnell auf 50°C. Ein anderer Tourist meinte, vor 10 Jahren hätte beim Badwater Lake, noch Wasser bis an die Straße gereicht. Jetzt ist nur noch eine große Salzfläche übrig. Leider gab es auch hier Idioten, die mit Kritzeleien die Natur verschandeln mussten. Trotz der Wolkendecke wurde der Aufenthalt im Freien nach einer Viertelstunde langsam unangenehm, sodass wir nicht lange im Freien blieben und schließlich Richtung Bishop weiterfuhren. Kurz vor Bishop passierten wir einen Rauchsäule, deren Ursprung ein wahrscheinlich ein Waldbrand war. Der Rauch war schon von weitem zu sehen und ich habe mindestens 3 Löschflugzeuge gezählt.</p>
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		<title>Zion Nationalpark und Valley of Fire</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 04:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaigol</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zwei Tagen Abstinenz erfreuen wir euch mit neuen Einträgen im Blog. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, dass wir Urlaub machen und daher nur bloggen, wenn es die Zeit zulässt und wir nicht im Gefängnis sitzen. Wir schweben nämlich ständig in dieser Gefahr, weil entweder die Tempolimits oder aber die Geldwäschegesetze zu Problemen führen könnten. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1364&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/14/zion-nationalpark-und-valley-of-fire/"><img src="http://img.youtube.com/vi/sQz-CZvkY8k/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Nach zwei Tagen Abstinenz erfreuen wir euch mit neuen Einträgen im Blog. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, dass wir Urlaub machen und daher nur bloggen, wenn es die Zeit zulässt und wir nicht im Gefängnis sitzen. Wir schweben nämlich ständig in dieser Gefahr, weil entweder die Tempolimits oder aber die Geldwäschegesetze zu Problemen führen könnten. Bisher hatten wir aber Glück. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vorgestern sind wir aus St. George in Richtung Zion Nationalpark gefahren. Dieser liegt in Utah dem Mormonenstaat. Der religiöse Name des Parkes hängt anscheinend mit der Konfession des Bundesstaates zusammen. Dieser Park besteht aus einem Tal, welches von einem Shuttlebus erschlossen wird. Dieser Busverkehr wurde 2000 eingeführt, um die Umweltverschmutzung in Grenzen zu halten. Die Busse halten an mehreren Stationen von denen diverse Wandertouren beginnen. Wir entschieden uns für die zweitlängste und zweithöchste Wanderung. Diese bedeutete, dass wir einen Höhenunterschied von 655 Meter auf 4 Meilen (6,4km) bewältigen mussten. Das heißt, dass es auf dem gesamten Weg keine Möglichkeit zu Entspannung gab, da wir uns wie die Radfahrer bei der Tour de France in Serpentinen den Berg hinaufquälten.<br />
Der Chemnitzer Jan Ullrich konnte sich aber früh vom Feld absetzen, da die erfahreneren Fahrer mit den Videowagen haderten. Im Laufe der Zeit erhielt er aber Unterstützung von seinem Wasserträger, der mit ihm gemeinsam den Gipfel erklomm. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Den Anstieg bewältigten zwei Helden relativ schnell und konnten so die grandiose Ausblick auf das Tal des Zion Nationalparks geniesen. Bedauerlicherweise sahen sie schon das Unheil aufziehen &#8211; eine Regenfront. Als dann schließlich die alten Herren mit 30 Minuten Verspätung oben ankamen, hatte es sich auf dem Bergmassiv schon eingeregnet. Glücklicherweise schlugen keine Blitze ein. So konnte der Abstieg bei Dauerregen gemeinsam begangen werden. Unten angekommen, waren alle vier Bergbezwinger durchgeweicht.</p>
<p>Während die Kleidung im Hotel in St. George relativ problemlos trocknete, sollte sich der Inhalt des Portemonnaies als widerspenstiger erweisen. Der Reiseleiter versuchte es mit der Mikrowelle. Während der 1 Dollarschein problemlos trocknete, schlug das Trockengerät beim anschließenden Geldstapel gnadenlos zu und verkohlte einen dicken Stapel Geld. Da er sich schämte, schmiss der Pechvogel die Überreste in den Müll. Als wir ihm mitteilten, dass man verbranntes Geld auch in Banken umtauschen kann, besann er sich einen besseren und schickte seinen jüngsten Nachfahren in den Container, um nach den Wertsachen zu fahnden. Als er sie schließlich fand, wurde ihm ein großer Teil des verkohlten Geldes als Finderlohn zugesprochen, der dann im Casino umgesetzt werden sollte. Das verkohlte Geld sollte dort gewaschen werden, was bisher aber nur bedingt klappte, da Fortuna bisher nicht auf der Seite der Goldbergs stand.</p>
<p>Bevor es aber an den Roulettetisch ging, hieß es das Valley of Fire &#8211; einen State Park &#8211; zu besuchen. Dieser liegt Las Vegas am nähesten und beinhaltet diverse Attraktionen, die auch in anderen Nationalparks zu finden sind &#8211; allerdings in einer verkleinerten Form. Ich vermag jetzt nicht auf jede einzelne Felsformation einzugehen, verweise aber auf die Bilder, die nach der Mormonenkirche und den Regenbögen beginnen. Als Ergänzung sei noch gesagt, dass dieser Park als Drehort für mehrere Hollywoodfilme fungierte.</p>
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		<title>Bryce Canyon</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 03:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niegol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte den heutigen Blogeintrag mit zwei Nebenbemerkungen beginnen. Zum einen will ich ein Lob auf die Kette „Denny’s“ aussprechen. Das Essen dort ist abwechslungsreich, gut gewürzt (was bis jetzt nicht immer der Fall war), nicht allzu fettig und vor allem gibt es herzhaftes Frühstück, was mir besonders gut gefällt. Zum anderen haben wir bis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1272&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte den heutigen Blogeintrag mit zwei Nebenbemerkungen beginnen. Zum einen will ich ein Lob auf die Kette „Denny’s“ aussprechen. Das Essen dort ist abwechslungsreich, gut gewürzt (was bis jetzt nicht immer der Fall war), nicht allzu fettig und vor allem gibt es herzhaftes Frühstück, was mir besonders gut gefällt. Zum anderen haben wir bis jetzt richtig Glück mit dem Wetter gehabt. Immer wenn Regen angesagt war und wir schon ins Dunkle hinein gefahren sind, wurden wir bei unseren Wanderungen und Besichtigungen größtenteils vom Regen verschont und meistens zog sich auch noch der Himmel auf. Ich schätze mal das liegt daran, dass wir immer brav aufessen <img src='http://s2.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Heute fuhren wir über den Colorado River vorbei an einem Staudamm nach Utah. Der aufmerksame Leser weiß, dass wir die Uhr diesmal eine Stunde vorstellen mussten und damit nur noch 8h Zeitunterschied haben. Folglich fehlte uns heute auch eine Stunde und unser Zeitplan musste noch enger geschnürt werden. Trotz Elchtest und Rehen auf der Straße gelangten wir zur Mittagszeit an unser Ziel, den Bryce Canyon. Dem Bryce Canyon vorgelagert liegt der Red Canyon, der wie sein Name verrät besonders viele Rottöne besitzt. Die rot-orange oxidierten Böden und Felsen liefern zusammen mit den dunkel grünen Nadelbäumen ein wunderschönes Bild und einen schönen Vorgeschmack auf den Bryce Canyon.</p>
<p>Im Bryce Canyon selber hat man mehrere Möglichkeiten die wunderschöne Natur zu besichtigen. Nachdem man sein Auto auf einem der zahlreichen Parkplätze abgestellt hat, kann man entlang des rims, also der Kante, laufen und bei mehreren Aussichtspunkten den Blick über den Canyon genießen. Die Wege sind alle asphaltiert und einfach zu laufen. Weil es heute zunächst etwas frischer war und es von weitem mal wieder nach Regen und Gewitter aussah, waren auch nicht ganz so viele Touristen da und wir konnten in Ruhe unsere Fotos knipsen. Für Besucher mit mehr Zeit und Lust gibt es zusätzlich noch Wanderwege die den Canyon ca. 200m hinab führen und anschließend wieder hinauf. Das schöne dabei ist, dass man einen viel besseren Blick auf  die  zahlreichen Gesteinsformen erhält und weiter unten den Duft der Nadelbäume riechen kann.</p>
<p>Das besondere beim Bryce Canyon ist, dass er zwar genauso wie die anderen National Parks der letzten Tage Erosion ausgesetzt ist, aber viel stärker von der Kältewitterung beeinflusst wird. Auf ca. 2400m Höhe liegend gibt es im Jahr durchschnittlich 200 Tage Frost. Dadurch fließt ständig Wasser in die Felsritzen, gefriert in der Nacht und sprengt dabei wieder Fels ab. Besonders während der Frühlingszeit soll man das Abbröckeln gut hören können. Was nach dem Abplatzen übrig bleibt sind die Hoodoos. Diese Felssäulen sehen aus wie Orgelpfeifen, Spargelköpfe, Stalaknaten oder kleine Kleckerburgen. Die Indianer sagen, bei den Hoodoos handelt es sich um Tiere, die nicht gehorsam waren und deswegen versteinert worden. Ich bilde mir auch ein mindestens zwei kleine Elefanten und eine Schildkröte gesehen zu haben. Den besonderen Reiz erhalten die Hoodoos außerdem noch von ihren Farben. Abhängig von den eingelagerten Metallen färben sie sich orange, rot, pink oder weiß. Zusammen mit der Nadelbaum Flora ergibt sich dadurch ein wunderbares Farbspiel.</p>
<p>Der Aufstieg aus dem Tal führte uns durch die Wall Street, einem steilen und schmalen Anstieg, in dem sich ein Weg mit vielen Serpentinen hinaufschlängelt. Auch hier war es gut, dass nicht so viele Touristen unterwegs waren, weil man sonst wie die Lemminge hintereinander weg läuft und ständig dem Gegenverkehr Platz machen muss. Oben angekommen gab es noch mal eine wunderschöne Aussicht auf die Hoodoos und das Gewitter im Hintergrund.</p>
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		<title>Grand Canyon</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 04:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaigol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[(Der Film Into the Wild spielt am Colorado River) Nachdem Niels den gestrigen Tag kurz und bündig zusammengefasst hat, möchte ich in meinem heutigen Bericht daran anschließen und über unseren Tag am Colorado River berichten. Wir haben heute, wie schon in den letzten Tagen Erosionsfolgen bewundern dürfen. Während im Arches Nationalpark Steinbögen entstanden sind und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kaigol.wordpress.com&amp;blog=8953522&amp;post=1213&amp;subd=kaigol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/09/10/grand-canyon/"><img src="http://img.youtube.com/vi/pRUGvArWXLk/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
(Der Film Into the Wild spielt am Colorado River)</p>
<p>Nachdem Niels den gestrigen Tag kurz und bündig zusammengefasst hat, möchte ich in meinem heutigen Bericht daran anschließen und über unseren Tag am Colorado River berichten. Wir haben heute, wie schon in den letzten Tagen Erosionsfolgen bewundern dürfen. Während im Arches Nationalpark Steinbögen entstanden sind und im Monument Valley indianische Felsformationen in der Wüste zu bestaunen waren, haben wir heute den Grand Canyon besucht, der durch den Colorado River geschaffen wurde. Dieser hat sich über einen Kilometer tief in den Fels eingegraben. </p>
<p>Für mich war dies der zweite Besuch eines derartig tiefen Canyons in diesem Jahr. Während der <a href="http://kaigol.wordpress.com/2011/06/15/moe-b-10-rafting-im-tara-canyon-09-06-2011/">Tara Canyon</a> von einem Urwald umschlossen war und sich für den Menschen als so gut wie nicht zugänglich erwies, wurde am Grand Canyon das Gegenteil deutlich. Diese Schlucht ist von beiden Seiten mit dem Auto über gut asphaltierte Straßen erreichbar. Obwohl der Canyon in einem Nationalpark liegt, ist er für den Autoverkehr und damit den Massentourismus gut erschlossen. Es gibt moderne und gigantisch große Parkplätze, die darauf warten, die amerikanischen Benzinschleudern und ihre korpulenten Fahrer zu empfangen. Diese werden dann über glatt betonierte Wege zum Rand des Canyons geführt. Zum Glück bleibt dieser selbst unberührt. Es besteht zwar die Möglichkeit ins Tal zu wandern; dieser Weg erwies sich in der Vergangenheit aber mehrmals als Todesfalle, weil die Wanderer die Hitze unterschätzt hatten. Der Rand des Canyons liegt auf ca. 2200 Meter und der Colorado River auf 1.200 Meter. Wir besuchten ihn heute an einem kühlen Tag bei 20-22 Grad. Am Canyon gibt es im Gegensatz zum Tara Canyon keine Pflanzen. Das heißt eine Wanderung findet ohne Schatten statt. Bei 1.000 Meter Höhenunterschied ist mit entsprechenden Temperaturunterschieden zu rechnen. Daher verwundert es nicht, wenn es immer wieder Todesopfer bei Wanderungen in das Tal gibt.<br />
Da unser Zeitplan aber sehr strikt ist ( <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), haben wir darauf verzichtet und nur ein paar wagemutige Fotos am Rand geschossen. Obwohl Papa wieder mit dem schlimmsten gerechnet hatte, muss sich niemand sorgen machen, da wir alle gesund zurückgekehrt sind.</p>
<p>Auf dem Heimweg sind wir durch einen Sandsturm gefahren. Dieses Naturschauspiel war sehr beeindruckend. Aus der Ferne sahen wir am Horizont Luftwirbel in denen der Sand nach oben transportiert wurde. Diese wurden von Blitzen umrahmt. Als wir in den Sturm hinein gefahren sind, verfärbte sich der Himmel rot, weil ein Großteil des Sandes rot ist. Die Bilder davon sind nicht so beeindruckend wie die Realität. Durch den Regen hat die Natur Kraft getankt und die Pflanzen waren erstaunlich grün. Dies konnten wir an einer Schleife des Colorado Rivers beobachten. Diese besuchten wir als letztes und waren von den verschiedenen Farben sehr beeindruckt. Der Fluss war grün und dieses schwächte sich am Rand immer mehr ab und wurde schließlich zu Gelb welches am Ende zu Rot verschmolz. An diesem Punkt war die Felswand erreicht. Am Rand des Felsens befand sich nicht ein Gitter. So konnte man ohne weiteres bis zum Rand gehen. Es stürzte dabei allerdings niemand ab.</p>
<p>Zum Ende möchte ich noch auf zwei Dinge hinweisen, die uns aufgefallen sind:<br />
Ein Großteil der Touristen scheint in diesem Gebiet eine Leistungsschau der Foto- und Filmindustrie durchzuführen. Kleine Apperate scheinen nicht zu genügen. Wer in die USA reist, hat auch einen große Kamera dabei haben zu müssen, um der Nachwelt von dieser Reise berichten zu können. Dies wirkt auf mich sehr belustigend.</p>
<p>Noch lustiger sind aber die verschiedenen Nationalitäten. Wir befinden uns im Moment in einer der beliebtesten Ecken der USA. Dementsprechend sind hier viele internationale Gäste anzutreffen. Erstaunlicherweise scheinen sich aber keine Deutschen darunter zu befinden, denn man hört so gut wie kein Wort Deutsch, dafür umso mehr Französisch und Spanisch. Anscheinend scheint es unseren Landsleuten peinlich zu sein, auf ihresgleichen zu treffen. Ich kann dazu nur einen Hinweis geben. Wer alleine sein will, sollte nicht in die USA reisen, sondern ungewöhnlicher Reiseziele wie Mittelosteuropa bzw. Zentralasien wählen. Da kann man sicher sein, nicht auf Hunderte andere Deutsche zu treffen. </p>
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